Geführte MTB-Tour des ADFC-Schwerte

 

Am 18.09.2022 lädt Manuel Kübler vom ADFC Schwerte zu einer Mountainbike-Tour ein. Start ist um 13 Uhr an der Rohrmeisterei. Die Streckenlänge beträgt knapp 31 km; gefahren wird weitgehend auf Waldwegen.

 

ADFC-Tour-Guide Manuel Kübler
ADFC-Tour-Guide Manuel Kübler © Kübler | ADFC

Bereits seit einer Reihe von Jahren stellt die Schwerter Ortsgruppe des ADFC fest, dass ihre Vereinsaktivitäten vorzugsweise die Gruppe der Generation 50plus anzusprechen scheinen. So werden die während der Radfahrsaison bislang angebotenen geführten Radtouren zwar gut angenommen; die Teilnehmer gehören aber überwiegend den sogenannten Best Agern an. Um diesem auch bei anderen Vereinen zu beobachtenden Trend entgegenzuwirken, bietet der ADFC-Schwerte am Sonntag, dem 18.09.2022, von 13 bis etwa 16 Uhr eine geführte Mountainbike-Tour an. Haupt-Zielgruppe dieser Veranstaltung sind sportlich orientierte MTB-Fahrer*innen, die das nähere Umland von Schwerte aus einer Perspektive abseits üblicher Straßen kennenlernen möchten.

Leiter dieser ersten Schwerter MTB-Tour ist Manuel Kübler, ausgebildeter ADFC-Tourenleiter und selbst leidenschaftlicher Mountainbiker. Er hat eine Tour von etwa 31 km Länge im Bereich südlich von Ergste ausgearbeitet. Startpunkt ist, wie bei allen anderen Schwerter ADFC-Touren auch, der Parkplatz der Rohrmeisterei Schwerte. Los geht’s um 13 Uhr, und zwar zunächst über die Ruhrbrücke nach Villigst und dann dem Verlauf des Elsebachs folgend Richtung Reingsen. Nach Verlassen des Elsebachtals sind weitere Stationen Gut Böckelühr und Schälk, bevor am Humpfertturm eine kurze Pause eingelegt wird. Anschließend geht es weiter zum Henkhauser Bach, der an seiner Mündung in den Hasselbach gequert werden muss. Von da an geht es leicht bergauf nach Tiefendorf und danach durch den Ergster Wald Richtung Wandhofen. Hier wird schließlich der Ruhrtalradweg erreicht, auf dem es zurück zum Ausgangspunkt geht. Gefahren wird weitestgehend auf Waldwegen.

Dieses Touren-Angebot wendet sich an alle MTB-Fahrer*innen, unabhängig davon, ob sie mit oder ohne Motorunterstützung fahren; deshalb wird von ihnen in erster Linie gegenseitige Rücksichtnahme erwartet. Das Tragen eines Helms ist unabdingbar, Fahrradbrille und Handschuhe werden empfohlen. Wie immer beim ADFC-Schwerte ist die Teilnahme an der Tour kostenlos, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Diese erste MTB-Tour ist zunächst als Versuchsballon konzipiert; bei entsprechender Resonanz sind weitere Angebote dieser Art geplant.

 


https://kreis-unna.adfc.de/neuigkeit/gefuehrte-mtb-tour-des-adfc-schwerte

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

  • Was macht der ADFC?

    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Was bringt mir eine ADFC-Mitgliedschaft?

    Radfahren muss sicherer und komfortabler werden. Wir nehmen dafür – auch Dank Ihrer Mitgliedschaft – nicht nur Einfluß auf Bundestagsabgeordnete, sondern setzen uns auf Landes- und Kommunalebene für die Interessen von Radfahrern ein. Für Sie hat die ADFC Mitgliedskarte aber nicht nur den Vorteil, dass wir uns für einen sicheren und komfortablen Radverkehr einsetzen: Sie können egal, wo Sie mit Ihrem Fahrrad unterwegs sind, deutschlandweit auf die AFDC-Pannenhilfe zählen. Außerdem erhalten Sie mit unserem zweimonatlich erscheinenden ADFC-Magazin Information rund um alles, was Sie als Radfahrer politisch, technisch und im Alltag bewegt. Zählen können ADFC-Mitglieder außerdem auf besonders vorteilhafte Sonderkonditionen, die wir mit Mietrad- und Carsharing-Anbietern sowie Versicherern und Ökostrom-Anbietern ausgehandelt haben. Sie sind noch kein Mitglied?

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  • Wie kann ich schnell und einfach Mitglied werden?

    Am einfachsten ist es, das Online-Formular des Bundesverbandes ausfüllen (Button 'weiterlesen'). Je nach Wohnort werden Sie automatisch Ihrem Kreis- und Ortsverband zugeordnet. Sie erhalten nach dem Absenden des Formulars eine Bestätigung per E-Mail und innerhalb von 14 Tagen Ihre Mitgliedsunterlagen.

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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