Leicht-Pedelec / Pedelec-Fahrsicherheitstraining
Beim Erwerb eines elektrisch unterstützten Fahrrads - eines sogenannten Pedelecs - ist in vielen Fällen die Absolvierung eines Fahrsicherheitstraining empfehlenswert. Hier der Bericht über ein solches Training in Schwerte.

Eines der drei in diesem Jahr vom ADFC Schwerte veranstalteten Pedelec-Fahrsicherheitstrainings hatte einen externen Beobachter: Aus Hagen war nach vorheriger Anmeldung Ulrich Raben angereist. Mit seiner Handykamera hat er die unterschiedlichen Übungs-Szenarien dieses Trainings gefilmt – selbstverständlich mit Einverständnis der abgebildeten Personen. Daraus ist ein gut 13-minütiges Video entstanden, das derzeit auf Youtube veröffentlicht ist (hier aufrufbar).
Zweiter Themenschwerpunkt dieses Videos ist die Vorstellung eines leichten Pedelecs. Ein solches Rad könnte für all diejenigen sehr interessant sein, die eine elektrische Unterstützung im Wesentlichen nur für längere/stärkere Steigungen sowie bei starkem Gegenwind wünschen und ansonsten weitgehend auf Muskelkraft setzen wollen und können. In diesem Fall oder wenn man insgesamt nur wenig Unterstützung benötigt, ist der im betreffenden Rad verbaute Akku durchaus auch für lange Touren ausreichend dimensioniert.
Neben dem im Video vorgestellten Rad bieten auch andere Hersteller leichte Pedelecs an, die gegenüber den sonst üblichen Rädern gezielt auf Leichtkomponenten setzen und aus Gewichtsgründen auch bewusst auf Akkukapazität verzichten. Vor dem Kauf eines Pedelecs sollte man sich deshalb unbedingt über die eigenen Bedürfnisse im Klaren sein:
Oftmals braucht man nicht unbedingt die (gewichtstreibende) Super-Akkukapazität, und man investiert das dadurch eingesparte Geld stattdessen besser in Leichtbauweise. So lässt sich u. U. auch mancher Tropfen Schweiß beim Tragen des Rades sparen (aus dem Keller oder Eisenbahnwaggon).
Weitere Aussagen des Videos:
- Das Fahrrad-Gewicht kann durchaus ein sicherheitsrelevanter Faktor sein.
- Man sollte die mit dem Pedelec erreichbare Höchstgeschwindigkeit nicht unbedingt voll ausreizen, sondern höchstens die Geschwindigkeit wählen, die man noch beherrscht, d. h. aus der man auch sicher abbremsen kann.
- Man fährt besser, wenn man nicht so sehr die motorische Unterstützungsstufe ändert, sondern stattdessen in einen angepassten (mechanischen) Gang schaltet. Eine solche Fahrweise wirkt sich günstig auf die Akku-Reichweite aus.