Schöner und sicherer: Nordausgang Königsborner Tor wird umgestaltet

Politisch beschlossene Sache ist die Planung schon lange, nun wird sie umgesetzt: Am Montag, 13. November, beginnen die Arbeiten zur Umgestaltung des Nordausgangs am Königsborner Tor.

© Stadt Unna

Ziele der Baumaßnahme sind die Verbesserung der Verkehrssicherheit für Fußgänger und Radfahrer sowie eine optische Aufwertung in dem Bereich.
Zum Hintergrund: Bereits im Jahr 2016 wurde die Hammer Straße im Bereich des Nordausgangs am Königsborner Tor unterbrochen, um eine komfortable und ungefährdete Abwicklung des Fuß- und Radverkehrs zwischen dem Tunnelausgang und der Friedrich-Ebert-Straße zu gewährleisten. Seitdem waren jedoch weiterhin Konflikte vor allem durch Wendemanöver von Autos vor dem Absperrpoller mit Fußgängern und Radfahrern zu beobachten.
Die nun anstehende Umgestaltung zielt deshalb darauf ab, die Friedrich-Ebert-Straße zwischen Leibnizstraße und Königsborner Tor möglichst autofrei zu halten. Erreicht werden soll dies durch eine optische Trennung des Bereiches von den genannten Straßen und eine geänderte Bordsteinführung. Rotes und graues Pflaster wird dort verlegt, wo jetzt noch eine asphaltierte Straße ist.
Neupflanzung einer Kastanie und Einfassungen aus Natursteinblöcken
Das Verlegemuster wird bereits signalisieren, dass die Trennung der Verkehrsarten künftig aufgehoben ist: Fuß- und Radverkehr sind gleichberechtigt. Parkflächen wird es – mit Ausnahme eines Behindertenparkplatzes – keine mehr geben. Auf der Ecke Leibnizstraße/Friedrich-Ebert-Straße wird eine Kastanie neu gepflanzt. Die vorhandenen Bäume bleiben erhalten, bekommen aber eine ansprechende neue Einfassung aus Natursteinblöcken.
Der Baubeginn ist geplant für Montag, 13. November. Die Bauzeit beträgt circa drei Monate. Der Fuß- und Radverkehr auf der hoch frequentierten Verbindung zwischen Bahnhof/Königsborner Tor und Kreishaus/Berufskollegs wird auch während der Bauarbeiten durchgängig möglich sein.
Die Baukosten betragen knapp 260.000 Euro und werden mithilfe von Fördermitteln aus dem ISEK (Integriertes städtebauliches Entwicklungskonzept) finanziert.


https://kreis-unna.adfc.de/neuigkeit/schoener-und-sicherer-nordausgang-koenigsborner-tor-wird-umgestaltet

Häufige Fragen von Alltagsfahrer*innen

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    Der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club e.V. (ADFC) ist mit bundesweit mehr als 200.000 Mitgliedern, die größte Interessenvertretung der Radfahrerinnen und Radfahrer in Deutschland und weltweit. Politisch engagiert sich der ADFC auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene für die konsequente Förderung des Radverkehrs. Er berät in allen Fragen rund ums Fahrrad: Recht, Technik, Tourismus.

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  • Wie kann ich schnell und einfach Mitglied werden?

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  • Was muss ich beachten, um mein Fahrrad verkehrssicher zu machen?

    Wie ein Fahrrad verkehrstauglich auszustatten ist, legt die Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) fest. Vorgesehen sind darin zwei voneinander unabhängige Bremsen, die einen sicheren Halt ermöglichen. Für Aufmerksamkeit sorgen Radler*innen mit einer helltönenden Klingel, während zwei rutschfeste und festverschraubte Pedale nicht nur für den richtigen Antrieb sorgen. Je zwei nach vorn und hinten wirkende, gelbe Rückstrahler an den Pedalen stellen nämlich darüber hinaus sicher, dass Sie auch bei eintretender Dämmerung gut gesehen werden können. Ein rotes Rücklicht erhöht zusätzlich die Sichtbarkeit nach hinten und ein weißer Frontscheinwerfer trägt dazu bei, dass Radfahrende die vor sich liegende Strecke gut erkennen. Reflektoren oder wahlweise Reflektorstreifen an den Speichen sind ebenfalls vorgeschrieben. Hinzu kommen ein weißer Reflektor vorne und ein roter Großrückstrahler hinten, die laut StVZO zwingend vorgeschrieben sind.

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  • Worauf sollte ich als Radfahrer*in achten?

    Menschen, die Rad fahren oder zu Fuß gehen, gehören zu den ungeschützten Verkehrsteilnehmern. Sie haben keine Knautschzone – deshalb ist es umso wichtiger, sich umsichtig im Straßenverkehr zu verhalten. Dazu gehört es, selbstbewusst als Radfahrender im Straßenverkehr aufzutreten, aber gleichzeitig defensiv zu agieren, stets vorausschauend zu fahren und mit Fehlern von anderen Verkehrsteilnehmern zu rechnen.Passen Sie Ihre Fahrweise der entsprechenden Situation an und verhalten Sie sich vorhersehbar, in dem Sie beispielsweise Ihr Abbiegen durch Handzeichen ankündigen. Halten Sie Abstand von Lkw, Lieferwagen und Kommunalfahrzeugen. Aus bestimmten Winkeln können Fahrer nicht erkennen, ob sich seitlich neben dem Lkw Radfahrende befinden. Das kann bei Abbiegemanövern zu schrecklichen Unfällen führen. Beachten Sie immer die für alle Verkehrsteilnehmer gültigen Regeln – und seien Sie nicht als Geisterfahrer auf Straßen und Radwegen unterwegs.

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  • Was ist der Unterschied zwischen Pedelecs und E-Bikes?

    Das Angebot an Elektrofahrrädern teilt sich in unterschiedliche Kategorien auf: Es gibt Pedelecs, schnelle Pedelecs und E-Bikes. Pedelecs sind Fahrräder, die durch einen Elektromotor bis 25 km/h unterstützt werden, wenn der Fahrer in die Pedale tritt. Bei Geschwindigkeiten über 25 km/h regelt der Motor runter. Das schnelle Pedelec unterstützt Fahrende beim Treten bis zu einer Geschwindigkeit von 45 km/h. Damit gilt das S-Pedelec als Kleinkraftrad und für die Benutzung sind ein Versicherungskennzeichen, eine Betriebserlaubnis und eine Fahrerlaubnis der Klasse AM sowie das Tragen eines Helms vorgeschrieben. Ein E-Bike hingegen ist ein Elektro-Mofa, das Radfahrende bis 25 km/h unterstützt, auch wenn diese nicht in die Pedale treten. Für E-Bikes gibt es keine Helmpflicht, aber Versicherungskennzeichen, Betriebserlaubnis und mindestens ein Mofa-Führerschein sind notwendig. E-Bikes spielen am Markt keine große Rolle. Dennoch wird der Begriff E-Bike oft benutzt, obwohl eigentlich Pedelecs gemeint sind – rein rechtlich gibt es große Unterschiede zwischen Pedelecs und E-Bikes.

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  • Gibt es vom ADFC empfohlene Radtouren für meine Reiseplanung?

    Wir können die Frage eindeutig bejahen, wobei wir Ihnen die Auswahl dennoch nicht leicht machen: Der ADFC-Radurlaubsplaner „Deutschland per Rad entdecken“ stellt Ihnen mehr als 165 ausgewählte Radrouten in Deutschland vor. Zusätzlich vergibt der ADFC Sterne für Radrouten. Ähnlich wie bei Hotels sind bis zu fünf Sterne für eine ausgezeichnete Qualität möglich. Durch die Sterne erkennen Sie auf einen Blick mit welcher Güte Sie bei den ADFC-Qualitätsradrouten rechnen können.

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